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	<title>Frederik &#8211; Wochennotiz</title>
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		<title>Das Problem mit mechanischen Edits in OpenStreetMap</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Frederik]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Sep 2016 18:40:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[OSMBlog]]></category>
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					<description><![CDATA[Dieser Beitrag ist eine Ausformulierung von Teilen von Frederik Ramms Vortrag Automatische Edits und Importe in OSM, der auf der FOSSGIS-Konferenz in Salzburg gehalten wurde. Auf der State of the Map in Brüssel soll es einen ähnlichen Vortrag geben. Frederik &#8230; <a href="/blog/2016/09/das-problem-mit-mechanischen-edits-in-openstreetmap/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_14065" style="width: 650px" class="wp-caption alignnone center"><img aria-describedby="caption-attachment-14065" class="wp-image-14065" src="/wp-uploads//2016/09/Float_Glass_Unloading.jpg" alt="Foto, welches vier Industrieroboter bei der Aufnahme von Glasscheiben zeigt" width="640" height="480" srcset="/wp-uploads/2016/09/Float_Glass_Unloading.jpg 640w, /wp-uploads/2016/09/Float_Glass_Unloading-300x225.jpg 300w, /wp-uploads/2016/09/Float_Glass_Unloading-600x450.jpg 600w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><p id="caption-attachment-14065" class="wp-caption-text"><a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Float_Glass_Unloading.jpg">Robotized Float Glass Unloading</a> von ICAPlants auf Wikimedia Commons, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en">CC-BY-SA 3.0</a></p></div>
<p><em>Dieser Beitrag ist eine Ausformulierung von Teilen von Frederik Ramms Vortrag <a href="https://www.youtube.com/watch?v=6XdgJnxfaGA">Automatische Edits und Importe in OSM</a>, der auf der FOSSGIS-Konferenz in Salzburg gehalten wurde. Auf der <a href="http://2016.stateofthemap.org/">State of the Map</a> in Brüssel soll es einen ähnlichen Vortrag geben. Frederik freut sich über Kommentare zu diesem Beitrag, die er ggf. in den SotM-Vortrag einfließen lassen kann.</em></p>
<p>In OSM-Diskussionen taucht oft der Begriff eines „automatischen Edits“ auf. Dabei denkt man dann gleich an ein Skript, ein Programm, einen „Bot“ – Software, die OSM-Daten auf Basis eines Algorithmus verändert.</p>
<p>Deswegen spreche ich lieber von „mechanischen Edits“. Das sind alle Änderungen in OSM, bei denen ein Mensch eine Änderung ohne Ansicht des Einzelfalles durchführt. Diese Definition trifft zwar auf Programme auch zu, umfasst aber noch viel mehr.</p>
<p>Jeder, der zu Studienzeiten mal am Kopierer stand und ein Buch kopieren musste, weiß, dass auch eine von Hand getane Arbeit stupide und ohne Betrachtung des Einzelfalls passieren kann. Wer 100 Edits mit JOSM hintereinander macht und sich für jeden nur zwei Sekunden Zeit nimmt, der fällt vielleicht auch schon unter diese Definition. Wer sich mit Overpass ein paar Objekte anhand eines Tags aussucht und diesen dann mit JOSM gesammelt ein anderes Tag verpasst, ist auch ein mechanischer Editierer.</p>
<p>Weil solche mechanischen Edits das Potential haben, einigen Schaden anzurichten und für Missstimmung zu sorgen, wird erwartet, dass man in der Community diskutiert, bevor man sie ausführt. Dabei wird man dann hoffentlich auch auf mögliche Probleme hingewiesen.</p>
<h2>Aber was kann denn schon schiefgehen?</h2>
<p>Der aufstrebende Mapper Oskar S. entdeckt zufällig beim Bearbeiten seiner Heimatstadt ein Objekt, das mit <code>Building=yes</code> getaggt ist. „Halt mal,“ denkt sich Oskar, „OSM ist doch case-sensitiv – das wird ja gar nicht als Gebäude erkannt!“ Schnell ändert er es auf <code>building=yes</code>, und alles ist gut.</p>
<div id="attachment_14036" style="width: 310px" class="wp-caption alignnone"><img aria-describedby="caption-attachment-14036" loading="lazy" class="size-medium wp-image-14036" src="/wp-uploads//2016/09/1-300x230.png" alt="Gebäude mit großgeschriebenem &quot;Building=yes&quot;" width="300" height="230" srcset="/wp-uploads/2016/09/1-300x230.png 300w, /wp-uploads/2016/09/1-768x588.png 768w, /wp-uploads/2016/09/1-700x536.png 700w, /wp-uploads/2016/09/1-600x460.png 600w, /wp-uploads/2016/09/1.png 940w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-14036" class="wp-caption-text">Gebäude mit großgeschriebenem &#8222;Building=yes&#8220;</p></div>
<p>Der Vorfall lässt Oskar keine Ruhe. Wie viele Gebäude kann er noch auf diese Weise aus dem Orkus retten? Mit Overpass lädt er alle Objekte in JOSM, die mit <code>Building=yes</code> getaggt sind. Es handelt sich ja hier ganz offensichtlich um einen Fehler, da muss man nicht groß mit irgendwem diskutieren. Ein paar Tastendrücke, und schon sind die 127 Objekte auf <code>building=yes</code> korrigiert und zu OSM hochgeladen.</p>
<p>Am Tag darauf kommentiert jemand von der <a href="https://wiki.osmfoundation.org/wiki/Data_Working_Group">Data Working Group</a> Oskars Changeset und macht ihn auf einige Probleme aufmerksam.</p>
<div id="attachment_14035" style="width: 310px" class="wp-caption alignnone"><img aria-describedby="caption-attachment-14035" loading="lazy" class="size-medium wp-image-14035" src="/wp-uploads//2016/09/2-300x230.png" alt="Screenshot JOSM doppeltes Gebäude" width="300" height="230" srcset="/wp-uploads/2016/09/2-300x230.png 300w, /wp-uploads/2016/09/2-768x588.png 768w, /wp-uploads/2016/09/2-700x536.png 700w, /wp-uploads/2016/09/2-600x460.png 600w, /wp-uploads/2016/09/2.png 940w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-14035" class="wp-caption-text">Doppeltes Gebäude</p></div>
<p>An einer Stelle war ein Haus doppelt gemappt worden. Der Mapper hatte den ersten Versuch mit <code>Building=yes</code> getaggt, den zweiten dann korrekt mit <code>building=yes</code>, aber das erste war stehen geblieben. Durch Oskars Edit stehen hier nun zwei Häuser ganz leicht versetzt aufeinander. Hätte Oskar hingeschaut, hätte er das Duplikat entfernen können.</p>
<div id="attachment_14034" style="width: 310px" class="wp-caption alignnone"><img aria-describedby="caption-attachment-14034" loading="lazy" class="size-medium wp-image-14034" src="/wp-uploads//2016/09/3-300x230.png" alt="Screenshot JOSM Haus auf Straße" width="300" height="230" srcset="/wp-uploads/2016/09/3-300x230.png 300w, /wp-uploads/2016/09/3-768x588.png 768w, /wp-uploads/2016/09/3-700x536.png 700w, /wp-uploads/2016/09/3-600x460.png 600w, /wp-uploads/2016/09/3.png 940w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-14034" class="wp-caption-text">Haus auf Straße</p></div>
<p>Anderswo war ein Rechteck mit <code>Building=yes</code> getaggt und lag mitten auf einer Straße. Durch Oskars Edit wurde aus dem von jeder Software ignorierten Rechteck nun ein Haus. Ein Blick auf das Luftbild hätte Oskar geholfen, hier wirklich die Karte zu verbessern – so war sein Edit nicht hilfreich.</p>
<div id="attachment_14033" style="width: 310px" class="wp-caption alignnone"><img aria-describedby="caption-attachment-14033" loading="lazy" class="size-medium wp-image-14033" src="/wp-uploads//2016/09/4-300x230.png" alt="Screenshot JOSM Nodes mit Building=yes" width="300" height="230" srcset="/wp-uploads/2016/09/4-300x230.png 300w, /wp-uploads/2016/09/4-768x588.png 768w, /wp-uploads/2016/09/4-700x536.png 700w, /wp-uploads/2016/09/4-600x460.png 600w, /wp-uploads/2016/09/4.png 940w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-14033" class="wp-caption-text">Nodes mit <code>Building=yes</code></p></div>
<p>Wieder woanders hatte ein Neuling aus Versehen sämtliche Eck-Nodes eines Hauses mit <code>Building=yes</code> versehen. Hätte Oskar sich das angeschaut, hätte er das Tag einfach entfernen können. So tragen die Nodes nun alle ein stolzes <code>building=yes</code>, was kein bisschen richtiger ist als vorher.</p>
<p>Der vierte Ort, der von Oskars Edit erwischt wurde, war ein kleines Dorf in Kolumbien, in dem vor fünf Jahren ein Neuling einige Edits gemacht hat, von denen die Hälfte im JOSM-Validator aufleuchten. Das <code>Building=yes</code> war hier nur die Spitze des Eisbergs, und eigentlich hätte sich dringend mal jemand mit Ortskenntnis des ganzen Dorfs annehmen müssen. Nun sieht es oberflächlich betrachtet so aus, als ob sich bereits jemand der Sache angenommen hat &#8211; aber Oskar weiß nicht einmal, dass er überhaupt in Kolumbien editiert hat. Auf der Changeset-Übersichtsseite bei openstreetmap.org hat sein Changeset ohnehin ein Rechteck, das über alle Kontinente geht … man kann nur hoffen, dass der Mapper in Peking, der Oskar eine Frage zu seinem Edit in China stellen möchte, Deutsch kann, denn Oskar hat es nicht so mit Englisch, und mit Mandarin schon gar nicht.</p>
<h2>Motivationen für mechanische Edits</h2>
<p>Viele mechanische Edits sind von Ordnungssinn motiviert – vom „Gärtnern“, wie das bei der Wikipedia heißt. Wie unser Oskar oben findet ein Mapper ein paar Fehler und denkt sich nach anfänglichen manuellen Edits: „Das müsste man alles in größerem Stil machen.“ Man kann oft an der Edit-Historie sehen, wie die Leute sich zu immer gewagteren Edits hocharbeiten, die immer noch mehr Ordnung bringen sollen.</p>
<div style="width: 650px" class="wp-caption alignnone center"><img loading="lazy" class="size-medium" src="https://blog.openstreetmap.de/wp-uploads//2016/09/Shitennoj_honbo_garden06s3200.jpg" alt="Zen-Garten" width="640" height="428" /><p class="wp-caption-text">Zen-Garten (<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Shitennoj_honbo_garden06s3200.jpg">Shitennō-ji-Honbo-Garten</a>, Wikimedia Commons, 663highland, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.5/deed.en">CC-BY-SA 2.5</a>)</p></div>
<p>Es gibt auch Mapper mit einem starken IT-Background, die gewohnt sind, mit Software anderen Leuten viel Arbeit abzunehmen und dann als Held gefeiert zu werden. Nicht selten stoßen Leute zu OSM, die gleich als ersten Edit eine mechanische Massenänderung machen – vermutlich haben die irgendwo eine OSM-Einführung gehört und sich gedacht „die Armen, die machen alles von Hand, da sind meine Super-Skillz gefragt!“</p>
<p>Aber die Handarbeit ist eine wesentliche Stärke von OSM (und übrigens auch vom Zen-Garten). Die Daten sind dann gut, wenn sie von Leuten mit Ortskenntnis eingetragen wurden. Dadurch, dass jemand mit dem Rasenmäher über unsere Datenbank fährt und einen – oftmals nur vermeintlichen – Fehler verbessert, werden die Daten nicht besser.</p>
<h2>Mechanische Edits und Alternativen</h2>
<p>Natürlich gibt es legitime Anwendungsfälle für mechanische Edits – daher ja auch kein komplettes Verbot, sondern nur einige im Vergleich zum normalen Editieren verschärfte Regeln (<a href="https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Automated_Edits_code_of_conduct">Automated Edits Code of Conduct</a> im Wiki).</p>
<p>In Deutschland wurden beispielsweise nach gründlicher Diskussion alle abgekürzten Straßennamen („Blumenstr.“) in ihre Langform geändert. Aber auch das verlief nicht ohne Schwierigkeiten – in den ersten Anläufen wurde zum Beispiel nicht bedacht, dass ein paar zufällig mit erwischte Straßen in der grenznahmen Schweiz eben nicht „Straße“ heißen, sondern „Strasse“.</p>
<p>Auch zum Aufräumen nach Importen werden gern mechanische Edits durchgeführt. Hier ist allerdings größte Vorsicht angebracht, denn allzuoft maskiert man durch die automatische Korrektur der<br />
offensichtlichen Fehler zahlreiche weniger offensichtliche Probleme, die ein schlampiger Import ebenfalls mit sich gebracht hat. (Der Autor selbst hat in einem mechanischen Edit über 140 Millionen Nodes in den USA von Überbleibseln eines Imports bereinigt; auch diesem Edit ging eine lange Diskussion auf der amerikanischen Mailingliste samt Abschätzung des Effekts auf die Datenbank-Größe und der Laufzeit des Edits – 4 Monate – voraus.)</p>
<p>Ein mechanischer Edit sollte nur die letzte Wahl sein, wenn keine der Alternativen in Frage kommt. Wer ein Problem entdeckt, sollte es zunächst analyisieren: Wie oft kommt es vor? Sind es bestimmte Leute oder bestimmte Programme, die vielleicht einen systematischen Fehler machen? Das sollte auf einer geeigneten Mailingliste oder im Forum diskutiert werden.</p>
<p>Wenn sich das Problem nicht von einer Person alleine reparieren lässt, ohne dabei zum mechanischen Edit greifen zu müssen, dann könnte man vielleicht über eine „Wochenaufgabe“ oder eine „MapRoulette“-Challenge eine größere Zahl von Menschen zum Aufräumen gewinnen.</p>
<p>Nur, wenn das alles nicht in Frage kommt und wenn die Idee ausreichend diskutiert wurde, sollte man einen mechanischen Edit in Betracht ziehen.</p>
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		<title>1.000 Adressen</title>
		<link>/blog/2012/12/1000-adressen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Frederik]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Dec 2012 13:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gastblog]]></category>
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					<description><![CDATA[(c) by Alexander Hüsing CC-BY Jeder kennt sie, die Sprüche darüber, was OpenStreetMap vor allem fehle: Adressen. Normalerweise sage ich jedem, der findet, dass OSM für irgendeinen Zweck unbenutzbar sei: &#8222;Dann benutze es halt nicht.&#8220; &#8211; Schliesslich gibt es weiss Gott genügend &#8230; <a href="/blog/2012/12/1000-adressen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-5436" title="hausnummern" src="/wp-uploads//2012/12/hausnummern.jpg" alt="" width="500" height="600" srcset="/wp-uploads/2012/12/hausnummern.jpg 500w, /wp-uploads/2012/12/hausnummern-250x300.jpg 250w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" />(c) by <a href="http://www.flickr.com/photos/azrael74/2727463219/">Alexander Hüsing</a> <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de">CC-BY</a></p>
<p>Jeder kennt sie, die Sprüche darüber, was OpenStreetMap vor allem fehle: Adressen. Normalerweise sage ich jedem, der findet, dass OSM für irgendeinen Zweck unbenutzbar sei: &#8222;Dann benutze es halt nicht.&#8220; &#8211; Schliesslich gibt es weiss Gott genügend Zwecke, für die OpenStreetMap ausgezeichnet nutzbar ist, und wenn unsere Mapper finden, dass Adressen eine gute Sache sind, dann kommen die schon auch dazu.</p>
<p>Trotzdem fiel mir auf, dass auch erfahrene Mapper immer mal wieder resigniert sagten: &#8222;Wir kriegen nie einen kompletten Adressdatensatz, zumindest nicht ohne einen großen Datenimport.&#8220; &#8211; ganz untypisch für ein Projekt wie unseres, in dem man eigentlich eher die Ärmel hochkrempelt und loslegt. Also stellte ich eine kleine Rechnung auf. In Deutschland gibt es vielleicht so 40 Millionen Adressen. Und ungefähr 40.000 Leute haben in Deutschland schon gemappt. Wenn nun jeder davon 1.000 Adressen erfassen würde&#8230;</p>
<p><a href="/2012/12/1-000-adressen/adressmapping/" rel="attachment wp-att-5432"><img loading="lazy" class="alignright size-medium wp-image-5432" src="/wp-uploads//2012/12/adressmapping-300x220.jpg" alt="" width="300" height="220" srcset="/wp-uploads/2012/12/adressmapping-300x220.jpg 300w, /wp-uploads/2012/12/adressmapping-700x514.jpg 700w, /wp-uploads/2012/12/adressmapping.jpg 816w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Normalerweise mappe ich Adressen nur selten, aber jetzt beschloss ich, doch etwas systematischer vorzugehen. Kann ja nicht so schwer sein! Wie in alten Zeiten, als wir noch fehlende Straßen mit dem GPS hinzugefügt haben, druckte ich mir jedesmal einen kleinen Kartenausschnitt aus, wenn mich mein Weg in eine Gegend ohne Hausnummern führte, und zeichnete Hausnummern auf. Oder ich machte einen kleinen Umweg&#8230; und wie in alten Zeiten waren meine Standard-Gegenden natürlich bald fertig, und ich freute mich, wenn mich eine Besorgung mal woandershin führte, wo es noch keine Hausnummern gab. (Ich habe auch ein bisschen gemogelt und einige Ausdrucke an Freunde und Familie gegeben, mit der Bitte, beim nächsten Spaziergang ein paar Nummern einzutragen.)</p>
<p>Entgegen meiner Erwartung war es gar nicht langweilig. Manche Straßen sind zwar fein säuberlich im Zweier-Abstand numeriert, aber ziemlich oft gibt es dann doch ein Kleinod oder eine Besonderheit zu entdecken &#8211; die 7a im Hinterhof, die 126 mit dem Eingang von der Rückseite, oder die 38, die eigentlich schon an der anderen Straße liegt.</p>
<p>Es dauerte etwa drei Wochen, bis ich mit dieser Art von &#8222;Nebenbei-Mapping&#8220; meine 1.000 Adressen zusammenhatte &#8211; natürlich nur, weil ich auf der Arbeit von anderen OSMern aufbauen konnte,  die vor mir schon Straßen und meistens auch die Hausumrisse eingetragen hatten.</p>
<p>Ich glaube zwar immer noch nicht, dass Adressen wirklich so wichtig sind, wie einige sagen. Aber ich denke, ich werde weiterhin nebenbei Hausnummern aufzeichnen und ab und zu auch mal Freunde mit einem Ausdruck behelligen, und sei es nur, um zu beweisen, dass die Befürchtung &#8222;das kriegen wir mit Crowdsourcing nie hin&#8220; falsch ist.</p>
<p>Es ist wie in alten Zeiten, als die Leute sagten: &#8222;Das mit OSM, das kann doch gar nicht gehen.&#8220;</p>
<p>Hast Du schon Deine 1.000 Hausnummern?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>(Dieser Artikel ist auf Englisch am 12.12.2012 in Frederiks Blog auf <a href="http://osm.gryph.de/">osm.gryph.de</a> erschienen.)</em></p>
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		<title>OSMF Local Chapter</title>
		<link>/blog/2012/03/osmf-local-chapter/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Frederik]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 01:29:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[FOSSGIS]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf der FOSSGIS 2012 gab es ein Treffen zum Thema „OSMF Local Chapter“. Es ging um die Frage, ob der FOSSGIS Verein anstreben soll, offizielles „Local Chapter“ in der OSMF zu werden. Die wichtigsten Funktionen eines Local Chapters sind hier zusammengefasst. Es &#8230; <a href="/blog/2012/03/osmf-local-chapter/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der FOSSGIS 2012 gab es ein Treffen zum Thema „<a href="http://wiki.openstreetmap.org/wiki/Foundation/Local_Chapters">OSMF Local Chapter</a>“. Es ging um die Frage, ob der <a href="http://www.fossgis.de/projekte_osm.html">FOSSGIS Verein</a> anstreben soll, offizielles „Local Chapter“ in der OSMF zu werden. Die wichtigsten Funktionen eines Local Chapters sind <a href="http://www.fossgis.de/wiki/OSM#FOSSGIS_kann_Local_Chapter_Deutschland_werden_f.C3.BCr_OSM_Foundation">hier</a> zusammengefasst.</p>
<p>Es geht aber in der Sache nicht nur um das „ob“, sondern auch um das „wie“; als weltweit größte Community können wir uns durchaus aussuchen, was wir uns von der OSMF und vom FOSSGIS wünschen.</p>
<p>Das Treffen war zu kurz, um wirklich zu Ergebnissen zu kommen. Wir haben uns aber zu einem Beschluss durchgerungen, und zwar den, dass wir</p>
<ul>
<li>eine Mailingliste einrichten, auf der wir – d.h. alle Interessierten aus der OSM/FOSSGIS-Community – gemeinsam eine oder mehrere Empfehlungen erarbeiten, wie wir uns diese Zusammenarbeit vorstellen;</li>
<li>diese Vorschläge in ca. zwei Monaten (anvisiert: Ende Mai) der breiteren Community auf den einschlägigen Mailinglisten/Foren vorstellen;</li>
<li>das Feedback der Community bis ca. Ende Juni einarbeiten und dann eine endgültige Empfehlung an den FOSSGIS richten. Wenn der FOSSGIS-Vorstand damit zufrieden ist und sich keine grossen Hindernisse auftun, würden wir dann gemeinsam mit dem FOSSGIS zusehen, dass wir die so gebildeten Vorstellungen der Community der OSMF kommunizieren und mit denen eine geeignete Vereinbarung abschliessen.</li>
</ul>
<p>Die <a href="http://lists.openstreetmap.de/mailman/listinfo/localchapter">Mailingliste</a> ist jetzt angelegt und wartet auf Eure Mitarbeit. Wenn ihr lieber warten wollt, bis die Liste etwas ausgearbeitet hat, dann solltet ihr in ca. zwei Monaten noch einmal genauer schauen.</p>
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		<title>Google ist nicht unser Feind</title>
		<link>/blog/2012/02/google-ist-nicht-unser-feind/</link>
					<comments>/blog/2012/02/google-ist-nicht-unser-feind/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frederik]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2012 10:11:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gastblog]]></category>
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					<description><![CDATA[Viele denken, OpenStreetMap sei Googles Gegenspieler, oder zumindest, etwas bescheidener, wenigstens ein Konkurrent von Google. Wenn ich OpenStreetMap in einem Absatz erkläre, benutze ich oft auch eine Phrase wie „im Gegensatz zu Google Maps kann man bei OpenStreetMap &#8230;“. Vielleicht &#8230; <a href="/blog/2012/02/google-ist-nicht-unser-feind/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p lang="de-DE">Viele denken, OpenStreetMap sei Googles Gegenspieler, oder zumindest, etwas bescheidener, wenigstens ein Konkurrent von Google. Wenn ich OpenStreetMap in einem Absatz erkläre, benutze ich oft auch eine Phrase wie „im Gegensatz zu Google Maps kann man bei OpenStreetMap &#8230;“. Vielleicht ist das der Grund, warum viele im Umkehrschluss denken: Google ist unser Feind.</p>
<p lang="de-DE">Aber stimmt das wirklich?</p>
<p lang="de-DE">Wir sind eigentlich immer gut mit Google ausgekommen. Ed Parsons, der „geospatial technologist“ von Google, und Steve Coast kennen sich schon länger; Steve hat mit OpenStreetMap angefangen, weil er frustriert war von den knausrigen Lizenzen der (halb)staatlichen Geodatenagentur Ordnance Survey in Großbritannien. Zu der Zeit war Ed Parsons der CTO von Ordnance Survey und hat die Linie seines Unternehmens öfter mal in der Öffentlichkeit verteidigt. (Einige sagen, er war vielleicht genauso frustriert von den OS-Lizenzen wie wir.) Im Jahr 2006 hat Steve sogar mal ein <a href="http://wiki.openstreetmap.org/wiki/March_2006_Podcast_with_Ed_Parsons">Interview mit Ed</a> für das OpenGeoData-Blog gemacht. Als wir 2007 unsere erste „State of the Map“-Konferenz in Manchester veranstaltet haben, hat Ed – inzwischen bei Google – die Eröffnungsrede gehalten, und er war als Gast und Redner bei vielen weiteren unserer Konferenzen. Zur SOTM 2011 schrieb er: „Großartiges Wochenende bei der State of the Map. OpenStreetMap fühlt sich schon wie ein wirklich reifes Projekt an.“</p>
<p lang="de-DE">Google hat die „State of the Map“ gesponsert, hat uns seit unserer ersten Teilnahme 2008 jedes Jahr mehrere Plätze in ihrem „Summer of Code“-Programm zugeteilt, und als wir 2009 zum ersten Mal zu einer Spendenaktion für einen neuen Server aufgerufen haben, hat Google sich mit 5.000 Pfund beteiligt – ohne dass wir überhaupt gefragt hätten.</p>
<p lang="de-DE">Auch technologisch profitieren wir jeden Tag von Googles Vorreiterrolle. Dass wir einfach so eine OpenLayers-Karte auf eine beliebige Webseite stecken können und jeder weiß, wie man sie benutzt: Google hat es vorgemacht. Die Projektion, die wir alle benutzen und die für Karten im Web vieles vereinfacht: Google hat sie erfunden. Das platzsparende PBF-Datenformat für OSM-Dateien: basiert auf Googles „protocol buffers“. Ich glaube nicht, dass OpenStreetMap von irgendeinem anderen Unternehmen mehr profitiert hat als von Google. Ich habe selbst schon zahllose Stunden Zeit eingespart, weil ich OpenStreetMap so erklären konnte: „Es ist wie Google Maps, nur dass jeder mitmachen und die Daten weiternutzen kann.“</p>
<p lang="de-DE">Ja, es gab ein paar Problemchen in der Vergangenheit, wenn wieder einmal OSM-Daten irgendwo auf der Google-Karte auftauchten, aber das konnte meistens schnell „auf der Chef-Ebene“ geklärt werden; soweit ich sehen kann, waren das immer Fälle, in denen irgendein Google-Zulieferer oder ein Nutzer des „Map Maker“ Mist gebaut hatte. Umgekehrt das gleiche – von Zeit zu Zeit ist auch bei OpenStreetMap jemand übereifrig und benutzt unzulässigerweise Google-Quellen, und wir werfen diese Daten dann raus, ohne – soweit ich weiß – jemals von Google deswegen kritisiert oder gar abgemahnt worden zu sein.</p>
<p lang="de-DE">Ich bin kein Google-Insider, aber für mich liegt auf der Hand, dass Googles Agenda die Verbesserung und Beobachtung des Informationsflusses im Internet ist. Dabei gewinnt Google wertvolle Einsichten in das, was die Vor-Facebook-Generation eventuell noch unter der Bezeichnung „Privatsphäre“ kennt, und kann Werbung verkaufen. Google liest Deine E-Mail – aber nicht, weil sie böse sind, sondern weil Du Dich aus freien Stücken entscheidest, ihren kostenlos angebotenen und technologisch überlegenen E-Mail-Dienst zu benutzen. Google liest sogar interne OSMF-Papiere, bevor wir sie zu sehen bekommen, weil die OSMF Google Docs benutzt. Ich gebe gerne zu, dass ich diese Allgegenwärtigkeit und Beinahe-Allwissenheit von Google etwas bedrohlich finde, aber das macht Google nicht zu unserem Gegner. Ich bin sicher, Google würde gern auch unsere Karten verteilen und Nutzer dabei beobachten, was sie damit machen – das ist Googles Ding. Offenbar schien ihnen unsere Lizenz bislang ungeeignet dafür, und damit sind sie ja nicht allein; bestimmt gibt es eine Menge andere Unternehmen, die sich aus den gleichen Gründen bislang nicht an OSM herangetraut haben. Mit dem Lizenzwechsel könnte sich das ändern.</p>
<p lang="de-DE">Wir sind schon ein paarmal auf Google zugegangen, weil wir ihre Luftbilder gern benutzen würden. Die Abdeckung und Qualität des Google-Materials ist vielerorts besser als das, was wir von Bing bekommen haben. Das hat bislang leider nicht gefruchtet – die offizielle Aussage ist, dass sie von ihren Luftbild-Anbietern keine Lizenz haben, die das Abdigitalisieren erlauben würde. Das klingt etwas seltsam im Angesicht von Map Maker, aber wer weiss – ich habe schon sehr viele seltsame Lizenzen im Kartographiebereich gesehen. Googles „StreetView“-Bilder könnten uns auch viel beim Mapping helfen; wir haben keine generelle Erlaubnis, diese Bilder zu benutzen, aber für ein paar einzelne Aktionen wurde uns schon erlaubt, unsere Datenerfassung mittels StreetView zu verbessern.</p>
<p lang="de-DE">OpenStreetMap versucht nicht, das „bessere Google Maps“ zu sein. Das könnten wir nie – dazu fehlen uns ein paar Überseecontainer voller Hardware. Google war kürzlich in den Nachrichten, weil es hieß, dass man für intensive Nutzung der Maps-API künftig zahlen müsse, und prompt sind einige Leute medienwirksam auf den <a href="http://switch2osm.org/">switch2osm-Zug</a> aufgesprungen. Darüber freuen wir uns zwar, aber zugleich muss man ehrlicherweise feststellen: Wer mit OpenStreetMap die gleiche Dienstqualität erreichen will wie mit Google Maps, mit einem guten CDN, mit Hochlastkapazität und der Redundanz, die Google bietet, der kommt auch nicht billiger weg als das, was Google anbietet. OpenStreetMap wird auch in absehbarer Zeit keine Luftbilder anbieten, und viele andere Dinge, die ein Google Maps-Nutzer selbstverständlich findet, fehlen bei OpenStreetMap.</p>
<p lang="de-DE">Wir bei OpenStreetMap wollen nicht eine Alternative zu Google Maps sein, sondern zu amtlichen oder gewerblich erhältlichen Geodatenbanken. Dadurch sind wir eher ein Konkurrent von TeleAtlas oder Navteq als von Google. Google hat zwar in der jüngsten Zeit auch angefangen, eigene Geodaten zu sammeln – aber doch nur, weil sie eben unter dem gleichen Problem leiden, das OpenStreetMap auch zu lösen versucht, nämlich dem Mangel an zu akzeptablen Konditionen erhältlichen Geodaten.</p>
<p lang="de-DE">Zwei unserer Vorstandsmitglieder bei der OpenStreetMap Foundation – Steve Coast und Mikel Maron – haben in der jüngeren Vergangenheit öffentlich Kritik an Google geübt. Ein Anlass war ein Fall von <a href="http://opengeodata.org/google-ip-vandalizing-openstreetmap">Vandalismus</a> bei OSM, in dem beide voreilig annahmen, dass Google beteiligt war oder ihn zumindest fahrlässig in Kauf genommen hatte. Mikel hat Google außerdem sehr deutlich wegen ihrer <a href="http://brainoff.com/weblog/2011/04/11/1635">Geschäftsstrategie</a> in Entwicklungsländern kritisiert, in der er einen Affront gegen die Open-Data-Bewegung sah. Auch eine <a href="http://techpresident.com/news/21709/google-world-bank-deal-ask-too-much-crowd">Vereinbarung</a>, die Google kürzlich mit der Weltbank abgeschlossen hat und die, würde sie umgesetzt, das Bekenntnis der Weltbank zu Open Data unterliefe, hat Google Kritik von Mikel eingebracht.</p>
<p lang="de-DE">Google ist eine Organisation wie alle anderen auch. Auch dort gilt: Wenn man nicht aufpasst, hat man irgendwann Leute, die ihre eigenen Ziele verfolgen, dann geht es einzelnen Managern irgendwann um ihren eigenen Vorteil oder darum, irgendwelche hochgesteckten Karriereziele zu erreichen. Da kann schonmal etwas schiefgehen, und es ist gut, wenn wir Google im Auge behalten und ihnen bei Bedarf ab und zu auch mal auf die Finger klopfen. Aber im Großen und Ganzen, auf dem Spielfeld von „crowdsourced Schwarm-Intelligenz“ versus „Daten-Kathedralen von Verwaltung und Firmen“ ist Google, wie ich finde, auf der gleichen Seite wie wir.</p>
<p lang="de-DE"><em>Dieser Artikel erschien zuerst auf Englisch unter dem Titel „Google is not the Enemy“ in Frederiks Blog, <a href="http://osm.gryph.de/">osm.gryph.de</a>. Auf Einladung der Wochennotiz-Redaktion hat Frederik seinen Artikel ins Deutsche übersetzt und hier publiziert.<br />
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